Make love your goal

„Kalimeeera ihr Partypeople & Welcome back in der Casa del Criziii – OMG!!“

Ja ❤ so hört ihr es mittlerweile (fast) jeden Tag aus meiner Wohnung im Münchner Norden. Gerade sitze ich an meinem Tisch in der Küche und versuche meine Gedanken und Emotionen zu diesem Jahresrückblick auf Papier zu bringen. Ein krasses Jahr für uns alle. 2020, wie hast du uns ordentlich durchgeschüttelt :).

In diesem Jahr ist sooo unglaublich viel passiert, so dass ich viele Dinge auch schon wieder vergessen hatte. Es ist doch Wahnsinn, wie schnell unsere Zeit verfliegt. Ich bin meinem Jahr in vielerlei Hinsicht einfach nur dankbar… ❤ Dankbar für all die Möglichkeiten, die sich in diesem Jahr für mich ergeben haben. Für all die Menschen, die in mein Leben gekommen sind. Für die Menschen, die sich von mir (wieder) getrennt haben. Für die Erfahrungen, die ich machen durfte – und es waren sehr schmerzhafte Situationen dabei. Für all die kleinen und großen Erfolge, die ich feiern durfte. Aber auch für die Niederlagen, die ich einstecken musste. Für alle diese Dinge, bin ich mir & meiner Seele UND meinem Herzen dankbar, dass ich mutig vorangegangen bin, wenn es sein musste (und das, obwohl ich trotzdem teilweise große Angst hatte). Dass ich manchmal aufgab, mich in meinem Schmerz badete und deshalb eine andere Richtung für mich wählte (was oft ein riesengroßes Glück für mich bereithielt). Und dass ich IMMER & IMMER WIEDER dem Ruf meiner Intuition vertraute – egal, wie sehr mir mein Kopf und die rationale Meinung anderer alles wieder ausreden wollten.

Ich werde es diesmal nicht schaffen mich kurz zu halten (eigentlich noch nie, haha)… 🙂 deshalb wünsche ich dir schon jetzt ganz viel Freude beim Lesen und dass du einige Impulse für dich aus meinem 2020 für dich mitnehmen kannst:

Januar 2020: Ich war schon länger wieder aus Köln zurück, um vollständig in meine Selbstständigkeit zu starten. Am Anfang war es ganz schön ungewohnt, das Haus nicht mehr zu verlassen, um in ein Büro zu fahren. Ich arbeitete von Zuhause aus und durfte lernen, nach und nach feste Strukturen in meinem Business zu integrieren – was gar nicht so leicht war. Oft ließ ich mich durch Social Media ablenken oder ging mit einer Freundin Kaffee trinken – ich hatte ja schließlich alle Zeit der Welt. Ich verbrachte viel Zeit bei meiner Greek Family im Café oder Restaurant und hatte richtig Bock Gas zu geben. Da ich bereits im Dezember 2019 eine weitere Einkommensquelle für mich entdeckte – Network Marketing im Beauty Business – die mir unglaublich Spaß machte, wollte ich das eine mit dem anderen verbinden:

Februar 2020: „Beautyparty mit Crizi – inkl. Prosecco & Ladies Talk“ – das war mein Slogan und ich blühte förmlich auf. Da Make-Up eine unglaubliche Energie für mich besitzt – ich nutze bis heute Make-Up, um meine Persönlichkeit zu unterstreichen. Außerdem gab mir Make-Up als CRIZI GAGASTERN unheimlich viel Power, wenn ich mich mal wieder nicht in meiner Kraft fühlte – war ich Feuer & Flamme. Die Events waren lustig, die Mädels hatten Spaß und wir kreierten einen Raum, in dem wir alle unsere Schönheit noch mehr hervorheben konnten. Die Beautypartys waren definitiv ein Part in 2020, den ich sehr sehr gerne in 2021 wiederholen möchte. Leider bekam ich auch in diesem Monat die finale Absage für „Big Brother“ – ich war unter den Finalistinnen im Casting, nachdem ich die Endrunde in Köln für mich entschied.

März 2020: Nach und nach fand ich immer mehr Gefallen daran, meine Schönheit nicht nur mit Make-Up zu unterstreichen, sondern auch meine Jugendlichkeit in Form von Eingriffen zu bewahren. Ich ließ mir deshalb gleich 2 Spritzen mit Hyaluron in meine Lippen injizieren und war auch dem Thema „Botox“ nicht abgeneigt. Obwohl ich früher unglaubliche Angst vor solchen Behandlungen hatte, bin ich mittlerweile ein „alter Hase“ & freue mich jedes Mal, wenn es wieder soweit ist ;-)… ich arbeitete neben meinem Businessaufbau als Kellnerin in meinem Café und merkte das erste Mal, dass ich körperlich wirklich haushalten durfte, um mein Pensum (Businessaufbau, Café, Network Marketing, Coaching, Beautypartys) tagtäglich zu erfüllen. Ich wusste zu dieser Zeit noch nichts von meinem Myom in der Gebärmutter und vereinbarte ein Beratungsgespräch, um mir die Kupferspirale setzen zu lassen. Dass ich die Pille nicht mehr nahm, tat mir so unglaublich gut und deshalb war ich auch weiterhin voller Tatendrang, als der erste Lockdown verhängt wurde: „Girls´ Night Out“ mit Raphaela war geboren 🙂 und ihr hattet sichtlich Freude daran, uns zuzusehen, wie wir uns im Instagram Live Talk schminkten und Prosecco schlürften. Noch vor den Einschränkungen durfte ich wieder nach Köln fliegen, um ein TV-Casting für mich zu entscheiden. Da Corona viele Pläne durchkreuzte, liegt dieses Projekt mittlerweile auf Eis – vielleicht wird´s nächstes Jahr was… 🙂 außerdem durfte ich ein letztes Mal vor dem 1. Lockdown in meiner Wohnung drehen – Norman war mein Gast beim „Dinner Date“. Ich hatte mal wieder die Zeit meines Lebens.

April 2020: Mit dem Lockdown ging mein Business immer mehr und mehr durch die Decke. Obwohl in Deutschland alles runtergefahren wurde, konnte ich mich vor Anfragen und Projekten kaum retten. Ich holte mir starke Mentoren ins Boot und war der festen Überzeugung, dass ich diese Krise als große Chance für mich nutzen würde. Ich gründete meine ersten Programme und auch eine Facebook-Gruppe, die unter den Ladies großen Anklang fand. Ihr ward alle dabei, als „First Dates – Ein Tisch für 2“ auf VOX ausgestrahlt wurde & jeder von euch wünschte sich für Patrick & mich, dass wir heiraten würden… ❤

Mai 2020: Ich stand für „So liebt Deutschland“ vor der Kamera und fühlte mich besser denn je: Sexy, stark, wunderschön und energetisch voll aufgeladen. Mein Business machte mir so unglaublich viel Spaß, so dass Rana und ich den „Confidence Boost“ auf Instagram gründeten, um auf Themen wie „Mental Health Awareness“, „Diversity“ & „Stereotypical Thinking“ aufmerksam zu machen. Ich ernährte mich sehr gesund und war fast täglich auf meiner Matte. Freeletics gab mir unglaubliche Power und ich gründete noch Ende des Monats meinen Online Shop. Ende Mai war ich außerdem zum ersten Mal bei Bine, um mit ihr zu drehen. Seitdem sind wir mehr als nur Kundin & Nail Artist: Bine gehört mittlerweile zu meinen Freundinnen und hat einen richtigen Einblick, was so hinter den Kulissen bei mir abgeht… ❤ bis heute bin ich ihr soooo so dankbar, dass sie mir nach dem Sendetermin von „First Dates“ einfach eine Nachricht via Instagram geschickt hat.

Juni 2020: Nachdem ich herausfand, dass Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht, verbrachte ich fast den gesamten Juni damit, um zu arbeiten. Ich konzentrierte mich auf meine Projekte und ging gelegentlich mit meinen Mädels ein Gläschen Wein trinken. Ich tankte Sonne und war an diesem Punkt einfach so unglaublich dankbar für mein schönes Leben.

Juli 2020: Die Grenzen wurden geöffnet und ich war selig: Mit dem ersten Tag, an dem wir wieder „raus“ durften, buchte ich sofort ein Flugticket zu meinem HAPPY PLACE. Es ging endlich zurück nach Santorini… ❤ 🙂 !!! Obwohl ich schon öfter auf meiner Lichtinsel gewesen bin, war diese Rückkehr anders. Ich spürte mit jeder Faser meines Körpers, dass ich dorthin gehöre und pendelte ab diesem Zeitpunkt ständig zwischen meiner Wohnung in Deutschland und Perissa.

August 2020: Ich war schon das 3. Mal wieder in Griechenland, als ich den Zenit meiner Karriere erreichte. Ich bekam unzählige Anfragen für TV-Formate, Kooperationen und Einladungen zu Events. Nachdem ich im August für mich entschied endgültig auszuwandern, kehrte ich nur nach Deutschland zurück, um für Punkt 12 / RTL und Paulas Live Talk auf sixx zu drehen. Bei der letzten Sendung bekam ich so starke Blutungen während meiner Periode, dass ich mir auf einmal große Sorgen um mich und meine Gesundheit machte.

September 2020: Ich habe ein Myom. Und noch dazu eines, das so groß und breit in meiner Gebärmutter verwachsen ist, so dass ich (momentan) niemals Kinder kriegen kann. Obwohl ich im Moment keine Familie plane, war diese Nachricht ein großer Schock für mich. Ich willigte ein, wieder Hormone zu schlucken, um die Blutungen in den Griff zu kriegen. Ab diesem Tag schwörte ich mir selbst, dass ich ALLES durchziehen würde, was mein Business angeht – ganz egal, wie stark die Depressionen wieder zurückkommen würden. Ich flog wieder nach Santorini und fand dort meine Traumwohnung.

Oktober 2020: Ich lebe in 2 verschiedenen Welten. Santorini / Perissa wird mein neues Zuhause sein und gleichzeitig fühle ich meine Verbundenheit zu den Wurzeln meines Ursprungs. Oft spürte ich in diesem Monat die Rastlosigkeit. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass mein Kopf platzen würde, weil einfach so unglaublich viel bei mir los war: Coaching, Kooperationen, meine Auswanderung nach Santorini, das Myom. Die Depressionen & Selbstzweifel, die sich (wieder) ganz ganz heimlich & fies in meinen Alltag einschlichen und der Launch meines Online Shops. Ich spürte das erste Mal in diesem Jahr eine unglaubliche Erschöpfung. Santorini half mir, diese Phase gut zu überstehen.

November 2020: Ich beschloss, die Ursache an der Wurzel zu packen und endgültig auszurotten. Ich wollte so schnell wie möglich einen OP-Termin, um das Myom entfernen zu lassen, so dass ich die Pille wieder absetzen konnte. Ich drehte für RTL eine Reportage bei mir Zuhause und hatte unglaublich viel Spaß dabei, weil ich euch das erste Mal in den Stories auf Instagram mitnehmen konnte… 🙂 ich konzentrierte mich auf alles, was mir Freude bereitete & hielt auch mein Versprechen, was die Depressionen und mein Business anging: allerdings brauchte ich für manche Prozesse 20x mehr Kraft als sonst. In Athen wurde ich von 2 „Freunden“ aus Santorini übel abgezockt. Bis heute habe ich das Geld nie wieder gesehen. Wir haben keinen Kontakt mehr zueinander.

Dezember 2020: ich habe 3 große Kooperationen an Land gezogen, auf die ich mich im neuen Jahr unglaublich freue. Der OP-Termin für den Januar steht und ich plane bereits meine nächste Reise nach Santorini, um die letzten Vorbereitungen für meine Auswanderung zu treffen. RTL und ich planen eine Fortsetzung unseres Drehs, da wir bestimmte Parts aufgrund des Lockdowns nicht realisieren konnten. Bis heute bin ich – Gott sei Dank – nicht an Corona erkrankt.

Ihr Partypeople ❤ Danke, dass ihr überhaupt bis hierher gelesen habt. Wie ihr seht, waren das erstmal nur die harten Fakten, was so in diesem Jahr bei mir abging. Ich war ganze 6x mal in Griechenland, ständig „on the run“, hatte oft so große Angst wegen der Pandemie und dass ich jedes Mal nicht rechtzeitig zurückkehren würde. Meine Flüge wurden teilweise gecancelt und ich bin mehr als einmal durch meine Ängste gegangen.

Was ihr in oder zwischen diesen Zeilen NICHT rauslesen konntet: Die Depressionen waren manchmal stärker als gedacht, so dass es Tage gab, an denen ich kaum aufstehen konnte. Ich hatte in diesem Jahr Liebeskummer, der mich wirklich auffraß und Begegnungen mit Menschen, die mir (emotional) sehr weh getan haben. Es gab Stunden, in denen fühlte ich mich so verletzt, dass ich kaum darüber reden konnte. Ich war mindestens 3x an dem Punkt, an dem ich aufgeben und alles hinschmeißen wollte – vor allem zu Beginn meiner Selbstständigkeit. Ich durfte schnelle Entscheidungen treffen, um Lösungen zu finden – und das, obwohl ich mich emotional nicht bereit dafür fühlte. Es gab Tage, an denen weinte ich mir die Augen aus, weil ich manche dieser Entscheidungen (am Anfang) bereute und mein persönliches Wachstum sehr schmerzte.

„Transformation führt erstmal durch großen Schmerz.“ Ein Satz, der stimmiger und wahrhaftiger nicht sein könnte.

Auf der anderen Seite sehe ich meine Familie, die – egal, was auch immer ich mir zusammengesponnen hatte – immer hinter mir stand und steht. Meine Mädels, auf die ich mich immer verlassen kann und ohne die ich einige Situationen in diesem Jahr nicht hätte meistern können. So viele Menschen, die mich tagtäglich mit liebevollen Nachrichten unterstützen – UND DAZU GEHÖRT AUCH IHR!!! VIELEN VIELEN DANK ❤

Ich habe mich in diesem Jahr dazu entschieden, mich ausnahmslos auf die positiven Dinge des Lebens zu konzentrieren. Selbst, wenn etwas total in die Hose ging, dann sagte ich innerlich zu mir: „Ich finde eine Lösung!“. Und so wurde 2020 zu einem Jahr für mich, in dem ich mir selbst – mehr als einmal – bewies, dass ich mich immer auf mich verlassen konnte, wenn es darauf ankam. Oft wissen wir gar nicht, welch unglaublich großes Potential in uns liegt, bis wir an einen Turning Point gelangen, der uns zwingt für uns und unser Leben loszugehen. Ich möchte dir Mut machen. Mut, für dich selbst einzustehen, auch wenn in diesem Moment vielleicht Niemand an dich oder an deine Idee glaubt. Sei mutig und voller Vertrauen darauf, dass sich alles zu deinem höchsten Wohl entwickeln wird, wenn du dem Leben erlaubst durch dich selbst zu wirken. Ich möchte auf keine meiner Erfahrungen in 2020 verzichten – ganz egal, wie viel Schmerz sie in mir letztendlich verursachten. Dieses Jahr formte mich wahrlich zu einer Kriegerin. Zu einer starken Frau, die keine Kompromisse mehr einging.

Dieses 2020 war wie ein krasser Actionfilm für mich… 😀 heute weiß ich, dass dieses Jahr mich nur auf nächstes Jahr vorbereitet hat – auf allen Ebenen. Schnallt euch an, denn das ist erst der Anfang… 😉

Glaube immer an dich selbst,

Deine Crizi ❤

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