Mein Baby „Crizi kocht“ – wie geht es weiter?

_msp2005Meine Süßen,

So viel Zeit ist vergangen, Wahnsinn! Der letzte Blogpost ist schon ein ganzes Stück her. In der Zwischenzeit ist schon wieder so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll! Und wenn ich darüber nachdenke, dann kann ich gar nicht fassen, dass ich mein Baby endlich in den Händen halte. ❤

Aber fangen wir einfach mal von vorne an:

Vor etwa genau fast einem Jahr ist die Idee zu meinem Baby #crizikocht in meinem Kopf und viel mehr in meinem Herzen entstanden. Ich habe immer davon geträumt meine eigene Fernsehsendung moderieren zu dürfen, in meinem eigenen Studio zu stehen und zusammen mit Promis in meiner kleinen Glitzerwelt kochen, spielen und singen zu dürfen. Wer mein Leben auf den Social-Media-Kanälen fleißig mitverfolgt hat, hat sehr schnell mitlesen können, wie viel Lebensfreude und Herzblut in das Projekt geflossen ist.

Ich bin – bis heute und danach – so unglaublich dankbar, dass mir ein so großartiges Team an meine Seite gestellt wurde, um mich bei meinem Vorhaben zu unterstützen und meinen Traum wahrwerden zu lassen. (Danke liebes Team, ihr seid die allerbesten! Ich liebe euch!)

Mein Team und ich haben gemeinsam viele Höhen und Tiefen miteinander überwunden, geweint, gelacht und mitgefiebert. Bis zum Schluss haben wir immer und immer wieder an unser Projekt, an mein Baby #crizikocht, geglaubt. Obwohl wir im Februar 2016 wieder von vorne anfangen mussten, da es einen Todesfall in meiner Familie gab und ich alles hinschmeißen wollte, haben wir es tatsächlich geschafft Ende Mai in unserem Studio zu stehen. Niemand hat bis dahin gewusst, wohin die Reise gehen würde. Im Nachhinein habe ich vom allerersten Gedanken an meine Sendung bis dorthin nicht einmal gewusst, wie aufregend und schön diese Zeit für uns alle sein würde und wie sehr ich letzten Endes daran gewachsen bin.

Obwohl meine Eltern und allen voran meine liebe Mama und Schwester mich zu einem bodenständigen Mädel erzogen haben, habe ich nie aufgehört an die Erfüllung meines langgehegten Traumes zu glauben. Ich wusste zwar nicht wie wir das alles meistern würden, doch hatte ich von Anfang an einen unerschütterlichen Glauben daran, dass sich alles zum Besten entwickeln würde. Schon verrückt wie groß mein Baby geworden ist, wenn man sich überlegt, dass ich am Anfang nicht einmal wusste wo wir drehen würden, mit wem und vor allem wann. Wie würde ich all die Kosten decken können? Wie sollte ich es schaffen eine Sendung zu konzipieren, aufzuzeichnen? Neben meinem Vollzeitjob in einer Produktionsfirma und meinem Nebenjob am Wochenende? Ich hatte zwar eine Idee, aber keine Kohle und keinerlei Vorstellungskraft, was alles auf mich zukommen würde.

Ich glaube fest daran, dass der Glaube, Willenskraft und Herzblut wirklich alles überwinden können, wenn man sein Ziel klar vor Augen hat. Du weißt nie wo dein Limit ist! Ich bin so unendlich dankbar für all die Menschen, die mir entgegenkamen, um dieses Herzensprojekt zu verwirklichen. Es traten Menschen in mein Leben, die genau wie ich (und das ist doch verrückt :-)!!) an mich und mein Baby glaubten. Mein liebes Kamerateam, die lieben Jungs von der Softlife, die mir ihr ganzes Equipment zur Verfügung stellten. All die lieben helfende Hände, die mir halfen, mein Baby #crizikocht so besonders zu gestalten :-)!

Wir haben Ende Mai also aufgezeichnet und die Reise dorthin war unglaublich. Ich glaube keiner der Beteiligten konnte am Aufzeichnunsgtag glauben, dass es jetzt wirklich losgeht. Jeder von uns war so neugierig und bereit alles zu geben! Diese Reise (so nenne ich diese Erfahrung immer wieder) war für mich einfach unglaublich. Denkt man nach der Aufzeichnung nur eine Sekunde daran, dass man den größten Teil der Produktion geschafft hat, so kann ich jedem nur sagen: Danach geht’s erst richtig los, haha :D!

Viele meiner Freunde haben ihre Sommerabende auf dem Balkon verbracht, waren radeln oder im Schwimmbad. Oder nackig am See ;-)! Ich bevorzugte es in einem abgedunkelten Raum, zusammen mit meiner Chefredakteurin Katja und den Cutterjungs zu sitzen, um zu importieren, sichten, schneiden oder um zu vertonen. Mir wurde ziemlich oft gesagt, dass es einfach nur verrückt ist, seine eigene Produktion durchzuführen und auch finanziell tragen zu wollen.

„I have no excuses, can’t say I wasn’t told. If the sky turns black, I’ll tell my heart relax!“

Viele würden kläglich daran scheitern, da einem nicht bewusst ist, wie viel Arbeit tatsächlich dahintersteckt. Ich habe oft 80 Tage hintereinander gearbeitet und das mehrere Male hintereinander mit nur 1 Tag Frei dazwischen (5 Tage die Woche in meinem Vollzeitjob, am Wochenende in meinem Nebenjob). Hinzu kamen Drehs, Meetings, Besichtigung der Location, Besprechungen, Brainstorming und Teammeetings. Einkaufen der Requisiten, Vorbereitung der Moderationen, das Schmücken des Studios… und und und – die Liste war einfach so endlos lang und ich spürte deshalb an den Schnitttagen das erste Mal große Ermüdungserscheinungen. Ich gab mein Bestes, trank keinen Alkohol (obwohl ich das manchmal gerne getan hätte ;-)), fing an Sport zu machen, mich vegetarisch und schon fast vegan zu ernähren und ich fing an zu meditieren. Ich betete viel und ging in den wenigen freien Minuten, die ich hatte, in die Stille, um auf meine innere Stimme zu hören. In dieser Phase weinte ich viel, weil ich einfach so ausgelaugt war. Mein Team stützte mich und war immer genau dann zur Stelle, wenn es dringend notwendig war. Irgendwie schaffte ich es durchzuhalten.

Ich kann mich noch genau an den Abend erinnern, als ich die Festplatte in den Händen hielt und mit dem Bus nach Hause fuhr. Ich war einfach nur glücklich. So glücklich mein Baby in den Händen zu halten und mir selbst sagen zu können: ich habe es geschafft! Ich habe es durchgezogen und niemals aufgegeben! Ich war in diesem Moment der glücklichste Mensch auf diesem Planeten (und wahrscheinlich im Universum)!

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel ;-)!

Ich habe Anfang August erst einmal Urlaub gemacht, um mich etwas zu erholen und neue Kraft zu tanken. Ich habe mir Gedanken über meine Zukunft gemacht und mir überlegt, wem ich mein Baby anbieten möchte. Welcher Sender wohl der Richtige für mein Baby wäre… und was ich erreichen möchte.

Frisch gestärkt kehrte ich September aus meinen freien Tagen zurück, mit noch mehr Elan und einem klaren Ziel vor Augen: Mein Baby dort zu platzieren, wo ich es mir schon immer vorgestellt habe: Im deutschen Fernsehen!

Jetzt ist das so eine Sache, wenn man in der Medienbranche arbeitet 😉 die Beteiligten wissen natürlich, was jetzt passiert und ich weiß es natürlich auch. Jedenfalls ist es manchmal sehr schwierig einen Mittelweg zu finden, was nach außen dringen darf und was man noch nicht veröffentlichen sollte. Daher versuche ich an dieser Stelle einfach so ehrlich wie möglich zu euch zu sein (ohne, dass ich mir selbst Schwierigkeiten bereite): Ich habe einige Gespräche hinter mir, um mein Baby vorzustellen u.a. mit einem der erfolgreichsten deutschen Produzenten des Fernsehens. Er hat so ziemlich alle Unterhaltungssendungen des deutschen Fernsehens produziert, die ihr auch alle kennt. Ich war bei diesem Termin so aufgeregt, dass ich den ganzen Tag nichts essen konnte. Und selbst im Termin hatte ich ganz nasse, kalte Hände :-). Die Aufregung hat sich aber sehr schnell gelegt, da wir ein tolles Gespräch miteinander hatten und mir meine Angst somit sehr schnell genommen wurde.

#crizikocht (und darüber bin ich so glücklich!!!!!) kam sehr gut an!

Ich konnte es kaum glauben: Ich habe mit allem gerechnet, aber nicht damit! Wahnsinn!

Natürlich gibt es ein bis zwei kleine Kritikpunkte, an denen wir und auch ich arbeiten sollten. Im Großen und Ganzen aber konnte mein Baby #crizikocht überzeugen!

Für alle, die sich in der Medienbranche nicht ganz so gut auskennen, hier ein kleiner Fahrplan:

Man schreibt ein Konzept und/ oder produziert eine Pilotsendung (bestenfalls unterstützt dich dabei eine Produktionsfirma), um diese dann einem Produzenten oder einer Produzentin anzubieten, welche für dich einen Termin beim Sender machen, um dein Baby dort zu pitchen :-)!

Der Sender ist die letzte und schwierigste Hürde. Sagt der Sender „Ja“ zu deinem Baby, dann ist er derjenige, der die Produktionsfirma und deinen Produzenten / deine Produzentin beauftragt z.B. eine Staffel à 7 Folgen zu produzieren. Er ist dann auch dein Geldgeber und gibt vor, was er sich unter deinem Produkt vorstellt. Er gibt die Länge der Sendung vor und stellt dir einen Sendeplatz zur Verfügung. Hast du dann noch eine tolle Quote erzielt, dann hast du es geschafft ;)!

Viele von euch (und ich dachte das am Anfang auch ;-)) haben die Vorstellung, dass es sehr einfach sei die eigene Sendung zu produzieren und diese dann gar an den Sender zu verkaufen. Man müsste doch einfach nur mit einer guten Idee auf dem Papier zu einer Produktionsfirma gehen und diese würden das dann alles für dich regeln ;-)! Das wäre zu schön um wahr zu sein ;)! Es gehört sehr viel Mut und vor allem Kraft dazu, all diese Hürden zu überwinden, sich nicht unterkriegen zu lassen und sein Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Viele gehen noch das erste kleine Stück des Weges und meistern vielleicht auch die erste kleine Hürde. 90% aber geben danach einfach auf. Weil es unbequem ist und man tatsächlich etwas dafür leisten muss, um etwas zu erreichen! Man eben nicht alles auf dem Silbertablett serviert bekommt und tagtäglich seine Angst überwinden muss, Entscheidungen trifft, die vielleicht nicht einfach sind. Aber was ist schon einfach im Leben ;-)?

Mein Herz hat mir immer und immer wieder bestätigt, dass mein Weg der richtige ist, egal wie steinig er doch war. Und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass das noch nicht das Ende des Weges ist ;-)!

Ich glaube dieser Blogpost wird der längste sein, den ich jemals veröffentlicht habe ;-)!

Nachdem ich nun vor meiner letzten und schwierigsten Hürde stehe, habe ich mir (mal wieder viel zu) viele Gedanken über meine Zukunft gemacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen:

Da ich eine kleine Perfektionistin bin, habe ich mir vorgenommen mir noch weitere 6 Monate zu nehmen, um mein Baby #crizikocht zu verbessern und daran zu arbeiten ;-)!

Ich weiß was mein Baby kann und habe keine Angst davor, nach draußen zu gehen. Dennoch weiß ich auch, dass sich manche Chancen im Leben nur einmal anbieten. D.h. wenn ich zum Sender gehe, dann möchte ich gut vorbereitet sein. ❤

„I’m not afraid, and I’m not alone…Even if I’m dancing on my own!“

Das heißt im Endeffekt für euch, dass ihr mich in Zukunft (Ende des Jahres / Anfang nächsten Jahres) öfter sehen werdet. Und zwar nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf meinem YouTube Kanal und in den sozialen Medien :-)! Wir arbeiten gerade an einer kleinen Sendereihe, die speziell für meinen Channel produziert wird. Gleichzeitig feilen wir an unserem Konzept und überlegen uns, welche Promis mit ins Boot geholt werden. Ich bin mal wieder dabei ordentlich viel Geld auszugeben (haha :D!), um dem Ganzen ein Gesicht zu geben und freue mich unendlich, dass die Reise unseres Babys #crizikocht weitergeht :-)! Wie damals im September, weiß ich noch nicht, wohin der Weg mich führen wird 🙂 aber ich freue mich so sehr auf das was kommt und vor allem darüber, dass ihr ein Teil davon sein werdet <3.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Blogpost ein paar offene Fragen beantworten :-). Solltet ihr Fragen oder Anregungen haben, dann nur her damit! Ich freue mich immer, wenn ihr mir schreibt <3!

Danke, dass ihr mich schon so lange auf meinem Weg begleitet :-)!

Und falls ihr nach diesem Post immer noch überlegen solltet, auch eure kühnsten Träume in die Hand zu nehmen: Zögert keine einzige Sekunde! Ihr habt nur ein Leben! Ein Theaterstück :-)!

„Mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück: es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt :-)!“ (SENECA)

Also legt einfach los :-)! Ihr werdet den Menschen begegnen und die Leute in euer Leben ziehen, die diesen Weg mit euch gehen werden :-)!

LOVE & LIGHT,

Eure Crizi ❤

Hier ist der Link zur Weltpremiere meines Babys „Crizi kocht“:


Crizi kocht – WELTPREMIERE – Der Teaser from Crizi Stern on Vimeo.

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